2007

10.01.2007, Düsseldorf

Düsseldorf

The Citibank way of banking

Sue Harnett, Vorstandsvorsitzende, Citibank Privatkunden AG & Co.KGaA, Düsseldorf

15.01.2007, München

München

Strategic Consultancy for Private Islamic Banking, Bancassurance & Assurbanking

Zaid El-Mogaddedi, Strategic Consultancy for Private Islamic Banking, Bancassurance & Assurbanking, Frankfurt

22.01.2007, Berlin

Berlin

Unternehmensfinanzierung im deutschen Handwerk

Ute Aschenbrenner, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Berlin

05.02.2007, Hamburg

Hamburg

Eigenkapitalstrategien für den Mittelstand

Professor Dr. jur. Helmut Rödl, Hauptgeschäftsführer, Verband der Vereine Creditreform e.V., Neuss

06.02.2007, Luxemburg

Luxemburg

Neue Strukturen und Strategien im Schuldenmanagement der Bundesrepublik Deutschland

Gerhard Schleif, Geschäftsführer, Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH, Frankfurt

12.02.2007, Frankfurt

Frankfurt

Abbaustrategien bei Portfolien schwergängiger Unternehmenskredite – Berichte aus der Praxis

Oliver Kemper, geschäftsführender Gesellschafter, Heddergott & Kemper GmbH, Berlin

14.02.2007, Düsseldorf

Düsseldorf

Herausforderungen einer international agierenden Privatbank

Thomas Haas, Vorstand Private Banking, Bank Julius Bär (Deutschland) AG, Frankfurt
und Ramon O. Ohmes, Leiter der Niederlassung, Bank Julius Bär (Deutschland) AG

15.02.2007, Amsterdam

Amsterdam

The worldwide developments in the rating industry

Jean-Luc Lepreux,
Dominion Bond Rating Service

26.02.2007, Berlin

Berlin

Börsenhandel mit Krediten

Dr. Walter Berger, Berger UTB Unternehmens- und Transaktionsberatung, Frankfurt

26.02.2007, München

München

Börsengang mittelständischer Unternehmen

Thomas Mayrhofer, Geschäftsführender Partner,
Mayrhofer & Partner, München

05.03.2007, Hamburg

Hamburg

Innovationen im Finanzbereich

Hermann-Josef Lamberti,
Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank AG, Frankfurt

12.03.2007, Frankfurt

Frankfurt

Zukunftsperspektiven von Immobilieninvestments in Deutschland

Prof. Dr. Andreas Pfnür, Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

SPONSORS

26.11.2007, Berlin

SEPA - aber richtig!

Bernd M. Fieseler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin


 
Der Zahlungsverkehr in Deutschland und Europa wird sich in den kommenden Jahren verändern. Im Januar 2008 startet die Single Euro Payments Area, kurz SEPA genannt, und wird den grenzüber-schreitenden Euro-Zahlungsverkehr vereinfachen und beschleunigen. Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen werden europaweit standardisiert – ein einheitlicher europäischer Zahlungsver-kehrsraum entsteht. In 31 Staaten Europas werden ab 2008 schrittweise neue Zahlungsverkehrsver-fahren eingeführt, die nicht nur für Euro-Zahlungen ins europäische Ausland genutzt werden können, sondern auch für inländische Transaktionen. Die Sparkassen-Finanzgruppe gehört mit einem Marktanteil von über 50 Prozent am deutschen und mehr als 10 Prozent am europäischen Zahlungsverkehr zu den größten Zahlungsverkehrsdienstleister in Europa. Vor diesem Hintergrund ist es von hoher Bedeutung, dass die Sparkassen-Finanzgruppe bei der Entwicklung der neuen SEPA-Produkte Verbraucher und Unternehmen eingebunden hat. Um tatsächlich marktfähige und kundenorientierte SEPA-Produkte anzubieten, wurde im Frühjahr 2007 eine Markterhebung durchgeführt, deren Ergebnis in die Produktentwicklung eingeflossen ist. Über 600 Firmen- und Privatkunden wurden im Rahmen dieser Exploration zu ihrem Zahlungsverkehrsver-halten befragt. Im Ergebnis sehen insbesondere Firmenkunden mit SEPA die Möglichkeit, Zahlungsab-läufe zu optimieren und damit die Effizienz in diesem Bereich zu steigern. Pünktlich zum Start der SEPA werden alle Sparkassen und Landesbanken neue SEPA-Produkte an-bieten. Im ersten Schritt wird dies ab dem 28. Januar 2008 die SEPA-Überweisung sein. Mitte des Jahres werden die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe Komfortleistungen, wie Eil- und Termin-überweisungen, im Rahmen der SEPA anbieten. Eine wirkliche Innovation im paneuropäischen Zah-lungsverkehr ist das neue SEPA-Lastschrift- verfahren. Waren grenzüberschreitende Geldeinzüge bisher nur recht umständlich möglich, bringt das SEPA-Lastschriftverfahren deutlich spürbare Erleich-terungen. Im Gegensatz zur SEPA-Überweisung ist für das europäische Lastschriftverfahren ein ein-heitlicher Rechtsrahmen erforderlich. Nur so können beispielsweise Widerrufsfristen rechtssicher und einheitlich geregelt werden. Alle Teilnehmerstaaten müssen daher entsprechende Verordnungen bzw. Gesetze erlassen. Spätestens bis November 2009 muss dies umgesetzt sein. Die Sparkassen-Finanzgruppe wird das Lastschriftverfahren zum frühestmöglichen Zeitpunkt anbieten. Die Einführung der SEPA vereinheitlicht aber auch Kartenzahlungen mit Debit- und Kreditkarten. Das Ziel der SEPA heißt hier „any card at any terminal“, d.h., ab 2008 sollen die Kunden in den Teilnehmer-ländern grundsätzlich mit jeder europäischen Debitkarte, z.B. der SparkassenCard, an jedem Geldau-tomaten Geld abheben bzw. an jedem Händlerterminal bezahlen können, wenn das entsprechende SEPA-Verfahren akzeptiert wird. Dabei setzt die europäische Kreditwirtschaft auf einheitliche Sicher-heitstechnologien - wie z.B. der Chip auf der Karte, die PIN-Autorisierung beim Bezahlen und EMV-fähige Bezahlterminals - und erhöht damit weiter den Schutz vor Missbrauch und Betrug. Startschuss für die schrittweise Einführung von SEPA-Kartenzahlungsverfahren ist der 1. Januar 2008. Die neuen SEPA-Produkte der Sparkassen-Finanzgruppe stellen ein zusätzliches Angebot neben den bereits bestehenden nationalen Verfahren dar. Sie sind kein Argument für die Abschaltung der existie-renden, effizienten Zahlungsverkehrsverfahren. Mit welchen Verfahren Sparkassenkunden ihren Zah-lungsverkehr abwickeln wollen, bleibt ihnen überlassen. Aus diesem Grund treten wir frühzeitigen Migrationsszenarien zugunsten der SEPA-Verfahren entschieden entgegen und werden die nationalen Verfahren weiterhin anbieten. Das ist für uns SEPA - aber richtig!


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